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Versicherungs- Lexikon

Verwirrt von den ganzen Versicherungsbegriffen? Hast du Sorge, die Policen nicht genau zu verstehen? Unser praktisches Versicherungslexikon erklärt dir kurz und verständlich die wichtigsten Versicherungsbegriffe. So triffst du bessere Entscheidungen rund um Versicherungen in der Schweiz.

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Risikoprüfung

Die Risikoprüfung bewertet bei Zusatzversicherungen den Gesundheitszustand vor Vertragsabschluss. Sie dient der Festlegung von Prämien oder Ausschlüssen.

Risikozuschlag

Ein Risikozuschlag ist ein zusätzlicher Beitrag, den Versicherungen bei erhöhtem Risiko verlangen, etwa aufgrund von Vorerkrankungen oder gefährlichen Tätigkeiten.

Rückführung

Die Rückführung bezeichnet den medizinisch begleiteten Transport einer verletzten oder erkrankten Person zurück in die Schweiz aus dem Ausland, wenn eine Behandlung vor Ort nicht zumutbar ist.

Rückkaufswert

Der Rückkaufswert ist der Betrag, den du erhältst, wenn du eine Lebensversicherung vorzeitig kündigst. Er hängt von Laufzeit, Prämien und Kosten ab.

Schadenfall

Ein Schadenfall ist ein Ereignis, bei dem eine versicherte Leistung beansprucht wird.

Selbstbehalt

Krankenkasse: Der Selbstbehalt ist unabhängig von der gewählten Franchise. Nach Erreichen der Franchise zahlst du einen prozentualen Anteil der Behandlungskosten selbst. Dieser Betrag ist gesetzlich begrenzt. Sonstige Versicherungen: Bei anderen Versicherungsarten wird je nach vereinbarter Police pro Schadenfall ein bestimmter Selbstbehalt kalkuliert.

Skonto

Skonto ist ein Prämienrabatt im einstelligen Prozentbereich, den Versicherungen häufig bei halbjährlicher oder jährlicher Vorauszahlung der Prämie gewähren.

Spital allgemein

Die allgemeine Spitalabteilung bietet die gesetzlich vorgesehene Grundversorgung im Spital, meist im Mehrbettzimmer.

Spitalversicherung

Die Spitalversicherung ist eine Zusatzversicherung, die bessere Leistungen und mehr Komfort bei Spitalaufenthalten ermöglicht- Sie übernimmt Kosten für stationäre Spitalaufenthalte und deckt je nach Modell Leistungen der allgemeinen, halbprivaten oder privaten Abteilung ab.

Stationär

Stationäre Behandlungen erfordern einen Aufenthalt im Spital mit mindestens einer Übernachtung.

Steuererklärung

Die Steuererklärung ist eine Aufstellung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse des vergangenen Jahres zur Berechnung der individuellen Steuerlast, mit kantonal unterschiedlichen Abzügen und Einreichungsmöglichkeiten.

Steuerpflicht

Die Steuerpflicht besteht für Personen mit Wohnsitz oder steueerrechtlichem Aufenthalt in der Schweiz, Steuern zu entrichten. Sie bestimmt, welche Einkünfte und Vermögenswerte in der Schweiz versteuert werden müssen, inklusive Vorsorgeleistungen.

Stillgeld

Stillgeld ist eine freiwillige Leistung einiger Krankenpflegezusatzversicherungen zur monetären Unterstützung stillender Mütter nach der Geburt.

Säule 1

Die staatliche Vorsorge: Dazu gehören die Alters- und Hinterbliebenenversicherung (AHV) und die Invalidenversicherung (IV) sowie die Ergänzungsleistungen.

Säule 2

Die zweite Säule sind die Pensionskasse und die obligatorische Unfallversicherung. 

Säule 3

Die dritte Säule ist die private Vorsorge: Es gibt eine Säule 3a und eine Säule 3b. Damit sparst du privat fürs Alter.

Säule 3a

Die Säule 3a ist die gebundene private Vorsorge mit Steuervorteilen. Sie eignet sich besonders für gezieltes Sparen fürs Alter.

Säule 3b

Die Säule 3b ist die freie private Vorsorge ohne gesetzliche Einschränkungen, z. B. Sparpläne oder Lebensversicherungen.

Telefonmodell / Telmed

Das Telefonmodell (Telmed) ist alternatives Modell der Grundversicherung, bei dem vor einem Arztbesuch zuerst eine medizinische Beratung per Telefon erfolgt. Dafür wird in der Regel ein Prämienrabatt von etwa 10–20 % gewährt.

Todesfallleistung

Die Todesfallleistung ist der Betrag, der bei Tod der versicherten Person an die Begünstigten ausbezahlt wird.

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